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Wie funktionieren eigentlich die Social Media Algorithmen?

Nach welchen Kriterien zeigen Instagram, Facebook, Linkedin und Twitter eigentlich Posts im Newsfeed an?

Der Social Media Growth Guide 2019 von Growth Tribe ist Pflichtlektüre für alle, die im digitalen Content-Marketing arbeiten. Er erklärt, wie die Algorithmen von Facebook, Instagram, Linkedin und Twitter funktionieren und worauf sie bei der Distribution der Inhalte Acht geben. Kennt man diese Parameter, kann man seinen Content und sein Verhalten im Community-Management darauf abstimmen. Hier kriegt ihr den ganzen Guide.

1. Facebook

Seit 2018 schaut Facebook verstärkt auf Signale, die auf „sinnvolle Interaktion“ hinweisen. So  zum Beispiel Shares aus dem Facebook Messenger oder Engagement für Beiträge von Freunden und Familienmitglieder. Signale, welche Facebook als positive Indikatoren wertet sind „Shares“, „Reacts“ und „Comments“. Davon werden „Shares“ als gewichtigster Faktor für die Visibilität verwendet. Generieren diese Shares wiederum mehr „Shares“, „Reacts“ und „Comments“ dann begünstigt dies die Sichtbarkeit des Posts noch mehr. Generieren die Shares keine Interaktionen, so wird dies als negatives Signal gewertet. Es geht also letztendlich Facebook um bedeutsame Interaktionen. Was dazu führt, dass mehr ins klassische Community Management investiert werden muss und nicht bloss in die Produktion von Content. Das alleine reicht nicht mehr aus.

2. Linkedin

Linkedin lässt Posts einen merhstufigen Qualitäts-Check durchlaufen. Auf der ersten Stufe wird ein Post eingestuft nach „Spam“, „Low Quality“ oder „Clear“. Auf der zweiten Stufe wird der Inhalt einer kleinen Gruppe von Usern angezeigt, um deren Reaktion auf den Post zu analysieren. Falls der Post durch den zweiten Check kommt, dann beurteilt der Algorithmus die Qualität des Posters, die Beziehungen der User zum Poster, um zu bestimmen, ob der Post überhaupt in der Timeline angezeigt wird. Die Visibilität des Posts ist auf Stufe 1 klein, auf Stufe zwei etwas höher und auf Stufe drei hoch. Falls dann ein Post unglaublich gut performt, wird er noch manuell analysiert. Da befindet sich der Inhalt bereits in einer hohen Viralitäts-Stufe. Linkedin-Influencer werden sofort auf Stufe vier geschoben. Zusammengefasst bedeutet dies, dass man vermeiden sollte Low-Quality-Content zu veröffentlichen (Achtung: No-Brainer) und dafür sorgen sollte nachdem der Post publiziert wurde, Engagement zu generieren, in dem der Post auf anderen Plattformen geteilt wird oder per Newsletter noch verschickt wird.

3. Instagram

Auf Instagram durchläuft einen Post ebenfalls ein mehrstufiges Verfahren. Zu Beginn wird der Post einem kleinen Sample an Usern angezeigt, deren Redaktion und der Vergleich mit einem ähnlichen Post aus der Vergangenheit und dessen Performance, bestimmen, ob der Post einem grösseren Nutzerkreis angezeigt wird oder nicht. Sind da alle Ampeln auf „grün“, wird der Post mehr Usern angezeigt. Das bedeutet: Die ersten Minuten zählen. Es ist also wichtig, dass man früh Engagement erzielt auf einem Post. Ansonsten droht man in der Versenkung zu verschwinden.

4. Twitter

Twitter hat seinen Feed stark gegliedert in Ranked Tweets, In Case You Missed it und Remaining Tweets. Was in welchem Element wie stark gewichtet wird ist abhängig vom Autor und der Beziehung und Interaktion in der Vergangenheit zu dem User, der seine Timeline betrachtet, vom User selber und wie oft er Twitter nutzt respektive mit welchen Themen und Posts er interagiert hat und zuletzt vom Tweet selber, sprich Aktualität, Medium und Thema. Auch bei Twitter ist es extrem wichtig, bereits kurz nach der Publikation des Postings, viel Engagement zu erzielen. Ansonsten geht der Post verloren.

Sucht man den kleinsten gemeinsamen Nenner oder möchte man wissen, was der wichtigste Tipp ist, um auf Social Media überhaupt noch präsent zu sein mit seinen Inhalten ohne viel Geld auszugeben für Reichweite, dann lässt sich dies an einer Weisheit festhalten: Wer auf Social Media nicht “social” ist und originäre, authentische publiziert, der wird in Zukunft nur noch via Reichweiten-Einkauf Visibilität erzielen. Es ist halt wie im richtigen Leben: Entweder man pflegt seine Beziehungen oder man kauft sich seine Freunde ein.  

Interesse Ihren Social Media-Content aufs nächste Level zu hieven? Wir beraten Sie gerne.










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